Ausgabe 2026/05

13.05.2026

Weltrekord am Wolfgangsee: Franz Müllner zieht zwei Schiffe gleichzeitig

Foto: Salzburg AG Tourismus GmbH / Franz Neumayr

Weltrekord am Wolfgangsee: Franz Müllner zieht zwei Schiffe gleichzeitig

Dem Salzburger Extremkraftsportler Franz Müllner ist am 13. Mai 2026 am Wolfgangsee ein außergewöhnlicher Weltrekord gelungen: Vor zahlreichen Zuschauern und Zuschauerinnen zog er zwei Passagierschiffe der WolfgangseeSchifffahrt gleichzeitig über den See. Damit stellte er an seinem persönlichen Kraftplatz einmal mehr seine außergewöhnliche Stärke unter Beweis.

Franz Müllner hat am Wolfgangsee einen neuen Weltrekord aufgestellt. Im Rahmen eines spektakulären Weltrekordversuchs setzte der Lungauer die beiden miteinander verbundenen Traditionsschiffe MS Österreich und MS Salzkammergut allein durch seine Körperkraft in Bewegung. Über eine Strecke von 25 Metern zog er die knapp 200 Tonnen schweren Schiffe mit einem Zuggewicht von rund 250 Kilogramm über das Wasser. Es ist bereits der 64. Weltrekord des Extremkraftsportlers. Das Rekord-Institut für Deutschland wird die Leistung offiziell anerkennen und zertifizieren.

Zahlreiche Zuschauer und Zuschauerinnen verfolgten den Rekordversuch vor Ort. Die Patenschaft für den Weltrekordversuch übernahm Patrick De-Bettin von der Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft. Tobias Pürcher, Geschäftsführer der Salzburg AG Tourismus GmbH, sprach von einem historischen Moment: „Zwei unserer Schiffe gleichzeitig in Bewegung durch reine menschliche Kraft zu erleben, ist auch für uns als Betreiber ein historischer Moment. Wir sind stolz, Teil dieses außergewöhnlichen Projekts gewesen zu sein.“

Die Kulisse des Wolfgangsees im Salzkammergut verlieh dem Ereignis einen besonders eindrucksvollen Rahmen. Für Müllner ist der See seit Jahren ein persönlicher Kraftplatz. Patrick De-Bettin betonte die Bedeutung des Rekords für die Region: „Dieser Weltrekord zeigt eindrucksvoll, welche Strahlkraft der Wolfgangsee als Erlebnisraum hat. Die Verbindung aus Natur, Emotion und internationaler Aufmerksamkeit macht dieses Ereignis zu einem besonderen Moment für die gesamte Region.“

Der Weltrekord stand jedoch nicht nur im Zeichen des Sports, sondern auch im Zeichen der Solidarität. Die Aktion unterstützte DEBRA Austria und das EB-Haus Austria in Salzburg, das als Kompetenzzentrum für Schmetterlingskinder gilt. Spender und Spenderinnen hatten im Rahmen des Rekordversuchs die Möglichkeit, auf einem der beiden von Müllner gezogenen Schiffe Platz zu nehmen und das Ereignis aus nächster Nähe mitzuerleben.

Dr. Rainer Riedl, Obmann von DEBRA Austria, zeigte sich dankbar: „Für unsere Patienten und Patientinnen und ihre Familien ist diese Aktion von großer Bedeutung. Der Weltrekord lenkt Aufmerksamkeit auf die Herausforderungen von Menschen mit Epidermolysis bullosa und schafft gleichzeitig konkrete Unterstützung.“ Zahlreiche Spender und Spenderinnen nutzten die Gelegenheit, den Rekord direkt an Bord mitzuerleben und damit einen Beitrag für die Schmetterlingskinder-Initiative zu leisten. Die offizielle Spendensumme soll am 20. Mai bekanntgegeben und an DEBRA Austria überreicht werden.

Wenige Minuten nach dem erfolgreichen Rekord zeigte sich Franz Müllner erschöpft, aber glücklich. „Dieser Weltrekord ist für mich weit mehr als ein sportlicher Erfolg. Es geht darum zu zeigen, was möglich ist, wenn Wille, Vorbereitung und ein starkes Umfeld zusammenkommen. Besonders wichtig war mir, mit dieser Leistung auch auf die Schmetterlingskinder aufmerksam zu machen. Jede einzelne Unterstützung für diesen guten Zweck zählt“, sagte er. Mit dem Doppel-Schiffzug setzte Müllner damit nicht nur ein weiteres Ausrufezeichen im internationalen Extremkraftsport, sondern auch ein starkes Signal für Mitgefühl, Verantwortung und Zusammenhalt.

Quelle: Salzburg AG Tourismus

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