15.05.2026
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In der aktuellen Debatte über Schulreformen hat ÖVP-Bildungssprecher Nico Marchetti Kritik an Bildungsminister Christoph Wiederkehr und SPÖ-Bildungssprecher Heinrich Himmer geübt. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur gemeinsamen Schule, zu Deutschkenntnissen sowie zu den Herausforderungen an Wiener Schulstandorten.
ÖVP-Bildungssprecher Nico Marchetti hat am 10. Mai deutliche Kritik an Aussagen von Bildungsminister Christoph Wiederkehr und SPÖ-Bildungssprecher Heinrich Himmer zur Schulpolitik geäußert. In einer Aussendung warf er beiden vor, Probleme an Schulen – insbesondere bei Integration, Deutschkenntnissen und der Ressourcensituation – zu verharmlosen. Marchetti verwies dabei auf Herausforderungen an Wiener Schulen und stellte die Frage in den Raum, ob das Wiener Modell als Vorbild für andere Bundesländer geeignet sei. Ausgangspunkt der Auseinandersetzung ist die seit Monaten geführte Diskussion über Reformen im Bildungsbereich, darunter eine mögliche längere gemeinsame Schulzeit sowie Änderungen bei Lehrplänen.
Laut Medienberichten sorgen diese Vorschläge innerhalb der Bundesregierung und zwischen den Parteien immer wieder für Spannungen. Marchetti stellte sich in seiner Stellungnahme gegen eine Ausweitung gemeinsamer Schulmodelle und betonte, strukturelle Probleme müssten aus seiner Sicht zuerst an bestehenden Standorten gelöst werden.
Quelle: Wiener ÖVP