11.03.2026
Foto: dbn
Scharfe Kritik an den jüngsten Regierungszahlen zu externen Beratungsleistungen übt FPÖ‑Generalsekretär Michael Schnedlitz. Laut seinen Angaben sind die Ausgaben der Regierung im letzten Quartal 2025 auf knapp 28 Millionen Euro gestiegen – ein Plus von mehr als elf Millionen Euro gegenüber dem Vorquartal. Schnedlitz spricht von einer „schamlosen Geldverprasserei auf Kosten der Steuerzahler“.
Besonders kritisch bewertet der FPÖ‑Politiker, dass damit täglich über 300.000 Euro an externe Firmen fließen. Angesichts der rund 20.000 Obdachlosen in Österreich bezeichnet er diese Entwicklung als „verwerflich und unmoralisch“. Mit den täglichen Beratungskosten, so Schnedlitz, könne man „jede obdachlose Person mit einer warmen Mahlzeit“ versorgen.
Darüber hinaus warnt er vor Auswirkungen auf wichtige gesellschaftliche Bereiche. „Jeder Euro, der in diesen Berater-Dschungel fließt, fehlt bei Familien, Pensionisten und im Sicherheitsbudget“, sagt Schnedlitz. Die aktuelle Regierung bezeichnet er als „Verlierer‑Koalition“, deren Arbeit sich zunehmend als belastend für das Land erweise.
Die FPÖ fordert daher ein sofortiges Ende der ihrer Meinung nach überhöhten Ausgaben sowie vorgezogene Neuwahlen. Schnedlitz sieht die Zeit gekommen für eine Politik, die „Hausverstand und Anstand“ in den Mittelpunkt stelle.
Text/Quelle: Freiheitlicher Parlamentsklub - FPÖ