11.03.2026
Foto: dbn
Der Trend ist eindeutig: In Österreich wird immer weniger über klassische Festnetz oder Mobilfunkanschlüsse telefoniert. Das zeigt der aktuelle RTR Telekom Monitor für das 3. Quartal 2025. Nach Angaben der Regulierungsbehörde RTR sank die Zahl der Festnetzanschlüsse im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 1,89 Millionen. Parallel dazu verringerte sich auch das Gesprächsvolumen deutlich – mit 277 Millionen Gesprächsminuten wurden fast zehn Prozent weniger Festnetzminuten verzeichnet als im Vorjahresquartal.
Während die klassische Telefonie zurückgeht, steigt die Zahl der Breitbandanschlüsse weiter leicht an: 2,76 Millionen Festnetz Breitbandanschlüsse bedeuten ein Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Auch die Mobiltelefonie ist vom rückläufigen Trend betroffen. Im dritten Quartal wurden 5.386 Millionen Gesprächsminuten über Mobiltelefone geführt – ein Rückgang von knapp 1,4 Prozent. "Wir alle telefonieren sicher deutlich mehr als noch vor einigen Jahren. Allerdings setzen Messengerdienste, über die immer mehr telefoniert wird, der Festnetz und Mobilfunktelefonie seit geraumer Zeit ganz schön das Messer an", erklärt Dr. Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post.
Der RTR Telekom Monitor stellt detaillierte Marktdaten zu Mobilfunk, Festnetz, Breitband, Glasfaser und Mietleitungen zur Verfügung. Die vollständigen interaktiven Grafiken sowie Datensätze stehen auf der Website der RTR bereit.
Über die RTR:
Die Rundfunk und Telekom Regulierungs GmbH (RTR) befindet sich zu 100 Prozent im Eigentum des Bundes. Sie unterstützt die Kommunikationsbehörde Austria (KommAustria), die Telekom Control Kommission (TKK) und die Post Control Kommission (PCK) und ist in die Geschäftsbereiche „Telekommunikation und Post“ sowie „Medien“ gegliedert.
Text/Quelle: rtr