01.03.2024
Foto: dbn
Mit über 120 Schusswaffen auf 100 Personen sind die USA die unangefochtenen Weltmeister in Sachen Waffenbesitz. Auf Platz 13 (laut Small Arms Survey 2017) stellt Österreich zwar noch keine Konkurrenz im Kampf um diesen fragwürdigen Titel dar, doch auch in der Alpenrepublik wird seit einigen Jahren privat immer mehr aufgerüstet.
„Das zentrale Motiv für Waffenbesitz stellt für die Bürgerinnen und Bürger hierzulande die Selbstverteidigung dar, also das Bedürfnis, sich in etwaigen Notfällen verteidigen zu können. Für Frauen steht auch die Sorge hinsichtlich steigender Kriminalität und deren Folgen im Vordergrund (43%), wohingegen es Männern besonders wichtig ist, ihre Familie beschützen zu können (34%)“, erläutert Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent
In keinem anderen Bundesland gibt es so viele Besitzer von Schusswaffen und sind so viele Revolver, Pistolen, Gewehre und Schrotflinten amtlich gemeldet wie in Niederösterreich.
Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst den jüngst aktualisierten Daten des Zentralen Waffenregisters des Innenministeriums entnimmt, waren Anfang Jänner 2024 im Raum zwischen Enns und Leitha 421.600 Schusswaffen von 94.000 Besitzern verzeichnet.
Das sind um mehr als 50.000 Schießgeräte oder 13,5 % mehr als vor zwei Jahren. Denn Anfang Jänner 2022 waren im amtlichen Register noch 371.300 Stück für Niederösterreich gemeldet gewesen.