Ausgabe März 2024

01.03.2024

Inflation bleibt weiter über dem europäischen Durchschnitt

Foto: dbn

Inflation bleibt weiter über dem europäischen Durchschnitt

„Dass die Inflation im Februar voraussichtlich auf 4,3 Prozent gesunken ist, ist eine Entwicklung, die völlig unabhängig von den Maßnahmen der Bundesregierung passiert. Preissenkende Maßnahmen hat es ja praktisch kaum gegeben“, erinnert Helene Schuberth, Chef-Ökonomin des ÖGB.

Die Folge? „Was als sinkende Inflationsrate bejubelt wird, ist tatsächlich nur eine langsamere Steigerung der Preise ausgehend von einem sehr hohen Niveau. Es wird ja nichts billiger. Das enorm hohe Preisniveau, das die Bundesregierung zu verantworten hat, bleibt“, hält Schuberth fest.

Österreich fast Schlusslicht in Europa

Wo Österreich sein könnte, zeigt der Europa-Vergleich: In der Eurozone liegt die Inflation bereits bei 2,6 %, Österreich befindet sich auf dem drittletzten Platz. „Österreich zählt seit mehr als einem Jahr zu den Ländern der Eurozone mit der höchsten Inflationsrate. Hätte man den Weitblick gehabt und wirkungsvolle inflationsdämpfende Maßnahmen wie zum Beispiel einen frühzeitigen Mietenstopp umgesetzt, dann wäre der Wert deutlich niedriger. Getan hat man aber de facto nichts, obwohl es unzählige konkrete und leicht umsetzbare Vorschläge gegeben hat und immer noch gibt. Bis dato gab es aber offenbar kein Interesse, sich mit uns und vielen weiteren Expertinnen und Experten auseinanderzusetzen“, hält sie fest. „Die Folgen müssen die Menschen ausbaden, aber die Bundesregierung trägt dafür die Verantwortung“, stellt Schuberth klar.

„Während Deutschland sich mit einer Teuerungsrate von 2,5 Prozent auf Vorkrisenniveau befindet, dümpelt Österreich durch das schwarz-grüne Chaotenmanagement noch immer bei 4,3 Prozent herum. Dazu kommt noch, dass das Preisniveau gegenüber Jänner um 0,7 Prozent angestiegen ist. Um es klar zu sagen, diese Regierung kann es nicht. Das Einzige, was ÖVP-Kanzler Nehammer mit seinem Vize Kogler zustande bringt, ist dem Bürger Sand in die Augen zu streuen und die FPÖ zu dämonisieren“, kommentierte die FPÖ-Klubobmannstellvertreterin und freiheitliche Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch die aktuelle Daten.

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